
Quelle: Archiv
Die Kapelle St. Elisabeth im Altersheim
Das städtische Altenpflegeheim St. Elisabeth wurde 1927/28 als Kreisaltersheim nördlich des Ortskerns in ursprünglich völlig freier Lage erbaut. Die Hauskapelle fand ihren Ort in zentraler Lage im 1. Obergeschoss.
1968 wurde die Kapelle durch den Sigmaringer Architekten K. Böhmer grundlegend umgestaltet und erhielt ihr heutiges Aussehen. An der Chorrückwand ist jetzt der Tabernakel aus Bronze angebracht, der mit Weintrauben und Ähren geschmückt ist. In der Mitte des Chorraums steht der Altar aus Tengener Tuff. Darüber hängt ein bronzenes Kreuz mit dem gekreuzigten Christus. Die beiden Kreuzbalken sind jeweils 110 cm lang. Rechterhand des Altars steht der Ambo, der gleichfalls aus Tengener Tuff gearbeitet ist. Diese Arbeiten wie auch der Ewiglichthalter, die Leuchter und das Weihwasserbecken sind Arbeiten des Bildhauers Josef Henger. An Stelle der Seitenaltäre sind nun Holzskulpturen von Maria und der Heiligen Elisabeth angebracht. Am Sockel der Heiligen Elisabeth befinden sich das Monogramm ID sowie die Jahreszahl 1969. Die Glasfenster schuf die Firma Derix, Rottweil.
Unter der Empore finden ein Kreuzweg mit Reliefs aus Holz sowie eine Statue des Joseph als Zimmermann ihren Platz. Auf der Empore der Kapelle steht eine kleine Orgel der Firma Speth, Mengen-Ennetach aus den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts. Seit 1980 ruft eine neue Glocke die Bewohner des Altenheims wie die Stadt zum Gebet, nachdem die Vorgängerin während des Zweiten Weltkriegs eingeschmolzen worden war.
Quelle: Gotteshäuser auf der Alb (Christian Würtz)
